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Notfallambulanz an Sonn- und Feiertagen (Pressebericht)

[WP] Die Ärzte aus Olpe, Drolshagen und Wenden gehen neue Wege. Zukünftig, ab Samstag, 3. Juli, werden jeweils zwei Mediziner in der neuen Notfallambulanz in Olpe, St.-Martinus-Hospital, MediZentrum, ehemaliges Schwesternwohnheim, Eingang Hospitalweg, erreichbar sein. Dabei wird ein Arzt den mobilen Dienst übernehmen, der andere ist in der Praxis anwesend.


Der Notdienst der Ärzte in "Olpe-Süd", so heißt zukünftig der Beritt Olpe, Wenden, Drolshagen, sind in der Notfallpraxis erreichbar:

Mittwochs von 13 Uhr bis zum anderen Morgen 7 Uhr.

Samstag, Sonntag und an Feiertagen: Von morgens 8 Uhr bis zum nächsten Tag um 8 Uhr morgens bzw. bis Montagmorgen um 7 Uhr

An Wochentagen, so der Vertreter der KV-Bezirksstelle Lüdenscheid, Dr. Rainer Pfingsten, werde der Notdienst von den niedergelassenen Ärzten wie bisher durchgeführt. Entweder der Hausarzt komme selber oder bestelle den Patienten in seine Praxis ein, oder er habe eine Vertretung organisiert. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Anders an Wochenenden, an Feiertagen und am dienstfreien Mittwochnachmittag.

Bislang gab es in Drolshagen, Wenden und Olpe jeweils einen Arzt, der den Notfalldienst übernahm. Die Ärzte einigten sich jetzt jedoch auf die neue Lösung "Zentrale Notfallambulanz" in Olpe. Werner Spieren, Arzt in Hünsborn: "Wir haben mit Olpe für den Patienten eine Anlaufstelle gewählt, die im Durchmesser so um die 25 km liegt. Das dürfte nicht zu weit sein." Stellt sich also in Wenden, Drolshagen und Olpe ein Notfall ein, so erreicht man ab kommenden Samstag den ärztlichen Notdienst unter: Tel: 02761/19292.

Dr. Malte Heckmann, Urologe in Olpe: "Vorteile für den Patienten sind eine gleichbleibende Anlaufstelle, immer die gleiche Telefonnummer, immer jemand anwesend."

Der diensthabende stationäre Notarzt ist in der Lage, in der gut ausgerüsteten Notfallambulanz Patienten adäquat zu behandeln. Derweil fährt sein mobiler Kollege mit dem Auto von Hausbesuch zu Hausbesuch.

Natürlich, so Dr. Werner Göring aus Ottfingen, sei man auf die Mithilfe der Patienten angeweisen. Wie alles, was neu ist, müsse man sich nach einer gewissen Anlaufzeit an die Notfallambulanz erst einmal gewöhnen. Die niedergelassenen Ärzte aller Fachrichtungen nehmen an diesem neuen Verfahren teil.


Westfalenpost, 01.07.2004

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06.09.10  ·  19:11:05
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